H2CliP - Hydrogen and Climate Partnership

Projekt

Ein neues Wasserstoffnetzwerk zwischen Kanada und Deutschland als Schlüsselkomponente für ein klimaneutrales Energiesystem.

Projektförderung

Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Förderkennzeichen 01DM22002A 
National Research Council of Canada (NRC)

Projektlaufzeit

01.10.2022 – 31.12.2025

Basierend auf der gemeinsamen Absichtserklärung von 2022 zur Gründung der kanadisch-deutschen Wasserstoffallianz zielt die Initiative darauf ab, einen transatlantischen Wasserstoffhandelskorridor zu fördern, der die Wasserstoffwirtschaft vorantreibt, die globale Energiewende unterstützt, den Klimaschutz stärkt und die Energiesicherheit verbessert. Als Antwort auf den Förderaufruf zu CO2-armen Wasserstofftechnologien reichte das Konsortium das H2CliP-Projekt ein, in dem sechs Partner zusammenarbeiten, um einen kooperativen Ansatz für die Modellierung und Auswertung von kohlenstoffarmen Wasserstoffanwendungen mit ihren Auswirkungen und Vorteilen innerhalb der kanadischen und deutschen Energiesysteme zu entwickeln. 

Das übergeordnete Ziel von H2CliP ist es daher, zu bewerten, wie Wasserstoff in die Transformationspfade zur CO2-Neutralität in Kanada und Deutschland integriert werden kann, und die Rolle von Wasserstoff als Grundlage für die Umstrukturierung industrieller Wertschöpfungsketten zu erarbeiten.

Das H2CliP-Projekt ist eine dreijährige Forschungs- und Entwicklungsinitiative (2023–2025), die sich der Förderung von Wissensaufbau und Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer transatlantischen Wasserstoffwirtschaft widmet.
Durch mehrstufige Modellierung und Analyse untersucht das Projekt das Potenzial für die Produktion von grünem Wasserstoff in Kanada und Deutschland sowie die Möglichkeiten für den bilateralen Handel zwischen den beiden Ländern.
1. Analyse des Energiesystems – Modellierung und Simulation von Energiesystemen, um zu bewerten, wie Industrien und Energiequellen im Rahmen einer internationalen Partnerschaft den Übergang zur Klimaneutralität vollziehen können.
2. Wirtschaftliche Analyse – Bewertung der makroökonomischen und sektoralen Auswirkungen der Umstrukturierung der Wasserstoff-Wertschöpfungskette, einschließlich der Auswirkungen auf das BIP, die Wertschöpfung und die nachgelagerten Industrien.
3. Lebenszyklusanalyse – Quantifizierung des CO2-Fußabdrucks der Wasserstoff-Wertschöpfungsketten zwischen Kanada und Deutschland.

Inhaltliche Ergebnisse

Auswirkungen des Projekts

Das Projekt ermöglichte die fachliche Weiterentwicklung von einem Postdoktoranden, acht Doktoranden, sechs Masterstudenten, fünf Praktikanten, drei Nachwuchswissenschaftlern im Bereich Energiemodellierung sowie die Einstellung von Vollzeitforschern.

Die Partner entwickelten und verbesserten nationale und internationale Modelle, darunter Modelle mit Sektorenkopplung, detaillierte Wasserstoffmodule, Darstellungen von Lieferketten und Tools zur Kohlenstoffbilanzierung. Diese Modelle unterstützen die Bewertung der Rolle von Wasserstoff bei der Umstellung auf kohlenstoffarme Energiequellen, bei Investitionsstrategien und bei der Umstrukturierung industrieller Wertschöpfungsketten.

        1. Vier Vorträge auf internationalen Konferenzen: Gastredner bei HyFcell Canada (2024, 2025), beim GERAD- und Energy Modelling Hub (EMH)-Symposium „Decision Support for Addressing Climate Change” (2025) und Organisation einer Podiumsdiskussion bei HyFcell Stuttgart 2025 (Kanada–Deutschland 3+2, Podiumsdiskussion zum Thema kohlenstoffarmer Wasserstoff).
        2. Ein Artikel in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift (plus ein Manuskript in Arbeit): Renewable and Sustainable Energy Reviews, Vol. 215, June 2025, 115544.
        3. Zwei technische Berichte (plus ein Bericht in Arbeit): Cahier du GERAD G-2025-74 (manuscript pre print); G-2024-20 (RSER pre print)
        4. Eine Website: Es wurde eine Website erstellt, auf der die Zusammenarbeit, die Partner, die entwickelten Fähigkeiten, die Auswirkungen für die Partner sowie öffentlich zugängliche Ergebnisse zusammengefasst sind.
        5. Organisation von zwei Lerndialogen pro Jahr (insgesamt fünf) wobei durchschnittlich 10 externen Experten eingeladen waren, um den Wissensaustausch und den Aufbau von Communities zu fördern, einschließlich eines abschließenden Outreach-Tages, an dem die Projektergebnisse vorgestellt wurden (Kanada Deutschland 3+2 Stakeholder, die die Ausschreibung für kohlenstoffarmen Wasserstoff initiiert hatten, nahmen ebenfalls teil).

Ihre Ansprechpartner

Dieses Bild zeigt Ludger Eltrop

Ludger Eltrop

Dr.

Abteilungsleiter

Dieses Bild zeigt Jonathan Siegle

Jonathan Siegle

M.Sc.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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