Heizkostenvergleich für Gebäude

Der Heizkostenvergleich steht für Ein- und Mehrfamilienhäuser (Wohngebäude) sowie Nichtwohngebäude (Bürogebäude, Schulen, Krankenhäuser, öffentliche Gebäude, etc) zur Verfügung.

Heizkostenvergleich

Leider können wir den Heizkostenvergleich aufgrund des Umbaus unseres Webauftritts derzeit nicht anbieten.
Wir arbeiten an einer entsprechenden Aktualisierung und hoffen ihn baldmöglichst wieder online zu stellen.
In der Zwischenzeit können Sie sich bei Fragen zum Heizkostenvergleich gerne an Ludger Eltrop wenden.

Vorgehensweise

Nach VDI 2067 werden die jährlichen kapital-, betriebs- und verbrauchsgebundenen Kosten für die einzelnen Heiztechnologien ermittelt. Die jährlichen Gesamtkosten ergeben sich aus der Summe dieser drei Kostenkomponenten abzüglich möglicher staatlicher Fördermittel und Gutschriften. Zur Ermittlung der CO2-Äquivalentemissionen, die mit den Heiztechnologien verbunden sind, wurde auf die GEMIS-Datenbank (Gemis-Version 4.95) zurückgegriffen.

In der Dokumentation finden sich weiterführende Informationen zu Vorgehensweise und Datengrundlage zum Heizkostenvergleich. Die Konzeption und Datensammlung erfolgte im Rahmen des Teilvorhabens „Wärmekostenrechner“ im Verbundvorhaben „Maßnahmenpaket BioenergieWärme 2015-2018“ der Agentur für Erneuerbare Energien (gefördert durch das BMEL / FNR aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages).

Dokumentation

Der Heizkostenvergleich (HKV) des IER ist ein umfangreiches Excel-Tool, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Es erlaubt die Kosten- und Emissionsberechnung der wichtigsten Heizsysteme unter verschiedenen Szenarien. Nutzende des Tools können beispielsweise wählen, ob es sich bei dem zu untersuchenden Objekt um einen Alt- oder einen Neubau handelt. Auch können unterschiedliche Randbedingungen festgelegt werden wie beispielsweise die Verfügbarkein von Fernwärme oder mit welchen Preissteigerungen bei den Energieträgern zu rechnen ist. Im Folgenden ist das Beispiel eines Altbaus gewählt, der eine neue Heizanlage bekommen soll.
Unter Verwendung einer umfangreichen Anlagendatenbank werden die zu erwartenden Investitionen für die verschiedenen Heiztechnologien im jeweiligen Fall abgeschätzt.
Eines der Resultate des HKVs ist die Kalkulation der kapital-, verbrauchs- und betriebsgebunden Kosten, die für die verschiedenen Technologien zu erwarten sind. Seit der Einführung einer CO2-Bepreisung 2021 auf Kraft- und Brennstoffe ist auch diese Preiskomponente im HKV berücksichtigt.
Zusammenfassend können alle Technologien, die für den Nutzenden von Interesse sind, mit den zu erwartenden jährlichen Vollkosten und THG-Emissionen ausgegeben werden. Damit kann das Tool eine interessante Entscheidungsgrundlage bieten für Menschen, die vor der Investition in eine neue Heizungstechnologie stehen.
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