28. Juli 2020 / Manuel Unger

Neue Publikation: Dynamische Analyse eines Induktionsofens im Hinblick auf das physikalische Optimum

Der Artikel (erschienen in GIESSEREI 107, 7-8/2020, S.40-46) beschreibt, wie die Fahr- und Betriebsweise eines Induktionsofen mithilfe der Methode des Physikalischen Optimums zur Steigerung der Energieeffizienz analysiert werden kann.
[Bild: Rolf Nachbar Fotografie]

Um Metalle gemäß dem Gedanken der Kreislaufwirtschaft erneut nutzbar zu machen, ist der Mittelfrequenzofen (MFO) nicht nur metallurgisch bestens geeignet, sondern auch vergleichsweise energieeffizient. Bestehende Optimierungspotenziale dürfen vor dem Hintergrund der gesteckten Energie- und Klimaziele nicht ungenutzt bleiben. Grenzwertorientierte Bewertungsmethoden, wie die des physikalischen Optimums, ermöglichen die Bestimmung der theoretisch maximal möglichen Energieeinsparung und liefern so einen unveränderlichen Benchmark für Verbesserungsmaßnahmen. Mittels der Analyse der momentanen Effizienz des Ofens können Potenziale im zeitlichen Betriebsablauf in Bezug auf das physikalische Optimum identifiziert werden.

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