Projekt

SolnetBW II - Solare Wärmenetze für Baden-Württemberg

Mithilfe eines energiewirtschaftlichen Modells werden für die Region Neckar-Alb die technisch-wirtschaftlichen und sozio-ökonomischen Potenziale einer Versorgung durch Nah- und Fernwärme mit hohen Solarthermieanteilen untersucht. Basierend auf den ermittelten Ergebnissen soll ein Wirtschaftlichkeitsrechner für solare Einspeisung in Fernwärmenetze erstellt werden.

Projektlaufzeit

24.03.2017 - 23.09.2019

Vor dem Hintergrund der ehrgeizigen Ziele des Landes Baden-Württemberg bei der Energiewende, d.h. der Transformation des Energiesystems, hat das Vorhaben SolnetBW II eine vermehrte Nutzung solarer Wärmenetze in Baden-Württemberg zum Ziel. Das Transformationswissen soll durch Begleitung und Entwicklung von voraussichtlich 3 Reallaboren erarbeitet werden, insbesondere in den Regionen Neckar-Alb und Oberschwaben. Unter dem Begriff Reallabor wird ein Ort oder eine Region verstanden, in welcher Fragestellungen rund um das Thema solare Wärmenetze aufgegriffen und gemeinsam innovative Lösungsansätze entwickelt werden. Dabei dient das Reallabor auch als Multiplikator für potenzielle Interessenten in der Umgebung. Die Themenschwerpunkte sind:

- Abbau von Hemmnissen zur Flächenverfügbarkeit für solarthermische Großanlagen (Neckar-Alb)

- Solare Wärmenetzsysteme mit Wärmespeichern als Voraussetzung für die Sektorkopplung (Oberschwaben)

- Solare Wärmenetze in der energiewirtschaftlichen Systembetrachtung (Neckar-Alb)

- Wärmenetze als Voraussetzung für die Einbindung großer solarthermischer Anlagen

- Transfer der erarbeiteten Lösungsansätze und Instrumente

Teil IER:

Mithilfe eines energiewirtschaftlichen Modells werden für die Region Neckar-Alb die technisch-wirtschaftlichen und sozio-ökonomischen Potenziale einer Versorgung durch Nah- und Fernwärme mit hohen Solarthermieanteilen untersucht. Basierend auf den ermittelten Ergebnissen soll ein Wirtschaftlichkeitsrechner für solare Einspeisung in Fernwärmenetze erstellt werden. Dabei wird auch der Einfluss möglicher Instrumente und Sensitivitäten, wie z.B. Brennstoffpreise oder CO 2 -Steuer, betrachtet. Hierbei werden im Vergleich die Kosten alternativer (konventioneller) Wärmeerzeuger, z.B. KWK, dargestellt.

Ihre Ansprechpartner

Markus Blesl
PD Dr.-Ing.

Markus Blesl

Privatdozent
Abteilungsleiter

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