Projekt

Elektromobilität im urbanen Raum

Analysen und Prognosen im Spannungsfeld von Elektromobilität und Energieversorgung am Fallbeispiel Stuttgart

Projektförderung | Auftraggeber

BWPLUS – Baden-Württemberg Programm Lebensgrundlage Umwelt und ihre Sicherung

Projektlaufzeit

01.09.2018 - 30.09.2019

Im Rahmen dieses Teilprojekts des Gesamtprojektes eUrban wird der Aspekt der Energiesystemanalyse vertieft. Hierbei werden die in AP1 zusammengestellten technischen und ökonomischen Charakterisierungen sowohl der Fahrzeuge als auch der Ladeinfrastruktur bzw. Ladestrategien und die damit einhergehenden Lastkurven berücksichtigt. Auswirkungen auf den Standardlastverlauf in 2030 bzw. die Wechselwirkungen zwischen Ladezyklen der Elektromobilität bzw. der Haushaltsstromnachfragen mit oder ohne Eigenstromerzeugung durch PV-Anlagen können analysiert werden. Im Weiteren wird der Beitrag der Elektromobilität zur Flexibilisierung der Strombereitstellung in Baden-Württemberg und auf die elektrische Höchstlast in Baden-Württemberg ermittelt. Sich daraus ergebende Engpasskapazitäten der Stromerzeugung bzw. deren Zubau werden abgeleitet.

Urbane Räume – und im besonderen Maße die Stadt Stuttgart – sind aufgefordert, den Konsequenzen aus wachsendem Verkehrsaufkommen zu begegnen. Insbesondere der Einsatz batterieelektrischer Antriebssysteme wird seitens der Automobilbranche als alternatives Produkt im Markt angeboten, die neue Anknüpfungspunkte einer kundengerechten Energieversorgung erfordern.
Ziele des Projektes sind die Darstellung des derzeitigen Wissensstandes sowie eine Analyse der Netzauswirkungen durch künftig vermehrt auftretende Ladevorgänge von E-Pkw.

Basierend auf einer Szenarienanalyse mit dem Energiesystemmodell TIMES PanEU werden für Baden-Württemberg bzw. Deutschland, Fahrzeugbestände (d.h. u. a. E-Fahrzeugbestände) für das Jahr 2030 bzw. in weiterer Ferne liegende Jahre abgeleitet.
Aus dem Zusammenspiel von Verkehrsnachfrage und Angebot aus der Energiewirtschaft können Engpässe identifiziert werden, sowie zugehörige Lösungsansätze abgeleitet werden. Im Rückschluss können in die Szenarienanalyse die Kosten des Ausbaus der Verteilnetze in Abhängigkeit der Durchdringung der Elektromobiltät berücksichtigt werden.

Ihr Ansprechpartner

Markus Blesl
PD Dr.-Ing.

Markus Blesl

Privatdozent
Abteilungsleiter

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