Projekt

Bioenergie – Potentiale, Langfristperspektiven und Strategien für Anlagen zur Stromerzeugung nach 2020, Teilvorhaben IER: Referenz- und Trendszenarien

Die spezifischen Ziele des Teilvorhabens des IER liegen in der Entwicklung, Analyse und Bewertung von Entwicklungskorridoren für Bioenergieanlagen (Strategien), ausgehend vom heutigen Stand, in Form von Referenz- und Trendszenarien.

Projektförderung | Auftraggeber

BMEL

Projektlaufzeit

01.11.2017 - 30.04.2019

Für die Bearbeitung durch das IER ist folgender Arbeitsplan vorgesehen:

  • Entwicklung, Analyse und Bewertung Referenzszenarien
  • Entwicklung und Formulierung des Referenzszenarios 2035 zur Stromerzeugung und KWK aus Biomasse inkl. Anpassung und Erweiterung der Modellspezifikationen
  • Modellierung und Analyse des Referenzszenarios im Hinblick auf Systembeiträge und Systemkosten (aus Investitionen und Betrieb) der Bioenergietechnologien
  • Bewertung des Referenzszenarios in Bezug auf Flexibilitätspotentiale, Systembeiträge und Kostenentwicklung
  • Regionalisierungseffekte auf Systembeiträge und -kosten von Bioenergietechnologien.
  • Entwicklung, Analyse und Bewertung Trendszenarien
  • Modellgestützte Analyse und Evaluierung der Auswirkungen auf den Stromsektor – Zielerreichung für den Anteil erneuerbarer Energien, Emissionsbilanz, Versorgungssicherheit
  • Modellgestützte Analyse und Evaluierung der Auswirkungen auf den Wärmesektor – Bioenergie-KWK-Technologien
  • Systembeiträge und Systemkosten durch Bioenergie – Steigerung der Wertigkeit der Bioenergie durch Flexibilisierung, Klimaschutz und Wertschöpfung
  • Parametervariationen und Sensitivitäten – Entwicklung von Alternativszenarien (in Zusammenarbeit mit allen Partnern) Berücksichtigung von Anlagenkosten, Substratkosten, Pachtkosten, etc.

Darüber hinaus sind weitere Beiträge in den Schwerpunkt-Arbeitspaketen der Partner vorgesehen.

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist es, auf Basis energiewirtschaftlicher und technisch-ökonomischer Analysen und eingebettet in energiesystembezogene Betrachtungen verschiedene Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu evaluieren, die Betriebsstrategien und Perspektiven für Bioenergie-Bestandsanlagen adressieren.

Die spezifischen Ziele des Teilvorhabens des IER liegen in der Entwicklung, Analyse und Bewertung von Entwicklungskorridoren für Bioenergieanlagen (Strategien), ausgehend vom heutigen Stand, in Form von Referenz- und Trendszenarien.

Primäre Zielgruppe des gesamten Forschungsvorhabens sind Anlagenbetreiber, die Projektergebnisse für die langfristige Ausrichtung ihrer Geschäftstätigkeiten nutzen können. Weiterhin zielt das Vorhaben darauf ab, Akteure aus den Bereichen Anlagenplanung, Anlagenbau und Anlagenservice eine Orientierung zu geben, in welchen Bereichen zukünftig noch Geschäftsaktivitäten zu erwarten sind. Darüber hinaus soll das Vorhaben auch Beiträge für die energiepolitische Debatte über die Ausrichtung von Instrumenten und Förderbedingungen für die Bioenergie im Rahmen der Energiewende liefern.


Als Ergebnisse der Forschungsarbeiten des IER werden der optimale Einsatz und die optimale Investition in den Kraftwerkspark für die Jahre 2020 bis 2035 berechnet. Als ‚optimal‘ wird hierbei eine Situation aus Systemsicht mit möglichst niedrigen Kosten angenommen. Weiterhin werden auch die Wechselwirkungen mit anderen Flexibilitätsoptionen und Erzeugungstechnologien wie z.B. von Stromspeichern und konventionellen Kraftwerken evaluiert.

Ihr Ansprechpartner

Ludger Eltrop
Dr.

Ludger Eltrop

Abteilungsleiter

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