- Projektförderung | Auftraggeber
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Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
- Projektlaufzeit
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01.01.2023 bis 31.12.2025
Hintergrund
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist entscheidend zur Erreichung der internationalen Klimaziele. In Deutschland liegt der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bereits bei über 42 %, während er im Wärmesektor nur rund 14,5 % beträgt. Besonders die Nutzung fester Biomasse, vor allem Holz, spielt dabei eine zentrale Rolle. Es bestehen noch erhebliche ungenutzte Potenziale, insbesondere bei biogenen Reststoffen wie Waldrestholz, Getreidestroh und Landschaftspflegeholz.
Allerdings verursachen biogene Brennstoffe minderer Qualität deutlich höhere Emissionen, insbesondere Feinstaub und Stickoxide (NOx), was gesundheitliche und ökologische Risiken birgt. Deshalb regelt die 44. BImSchV die Emissionsgrenzwerte für mittelgroße Biomasseheiz(kraft)werke bis 50 MW. Um die Klimafreundlichkeit der Biomasseverbrennung langfristig zu sichern, müssen Technologien entwickelt und erprobt werden, die die Emissionen wirksam reduzieren.
Zielsetzung
Ziel des Vorhabens ist eine kombinierte Emissionsminderung der Abgaskomponenten NOX und Feinstaub für Biomassefeuerungen, welche unter die 44. BImSchV fallen. Dabei soll ein innovatives Rauchgasreinigungssystem bestehend aus Gewebefilter und katalytischen Additiven in einer ersten Stufe im Labor entwickelt, in einer zweiten Stufe im Technikumsmaßstab getestet und in einer dritten Stufe praxisnah an einem Holzheizkraftwerk zur Anwendung kommen werden. Darüber hinaus wird das System auch ökonomisch und ökologisch im Hinblick auf seine Wettbewerbsfähigkeit, Markteinführung sowie der potenziellen Emissionsminderung eingeordnet.
Noch keine Ergebnisse veröffentlicht
Beteiligte Forschungsbereiche
Ihre Ansprechpartner
Milad Rousta
M.Sc.Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ludger Eltrop
Dr.Abteilungsleiter