Heizkostenvergleich für Wohn- und Nichtwohngebäude

Der Heizkostenvergleich steht für Wohn- und Nichtwohngebäude im Altbau, sanierten Altbau sowie
Neubau mit Bezug zur EnEV 2016 zur Verfügung.

  • Wohngebäude: Ein- und Mehrfamilienhäuser
  • Nichtwohngebäude: Bürogebäude, Schulen, Krankenhäuser, öffentliche Gebäude, etc.

Bitte klicken Sie auf die Beispiele, um die jeweiligen Ergebnisübersichten zu erhalten.

 

  Einfamilienhaus Mehrfamilienhaus Hotel Sporthalle
  Neubau Standard Altbau saniert „light“ Neubau Standard Altbau saniert „light“ Neubau Neubau
Nutzfläche 150 m2 400 m2 600 m2 2.000 m2 1.000 m2
Heiz- und
Brauchwasser-wärmebedarf
57 kWh/(m2*a) 100,7 kWh/(m2*a) 57 kWh/(m2*a)  95 kWh/(m2*a) 212 kWh/(m2*a) 248 kWh/(m2*a)
Gesamtbedarf 8,55 MWh/a 15,1 MWh/a 22,8 MWh/a 57 MWh/a 423 MWh/a 248 MWh/a

Technische und ökonomische Berechnungen innerhalb dieses Tools sind Vereinfachungen der Realität. Das Tool wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, es ersetzt jedoch nicht eine ausführliche Planung durch einen entsprechenden Anlagenbauer, Planer oder Berater unter Berücksichtigung aktueller gesetzlicher Vorgaben

Berücksichtigte Wärmeversorgungsoptionen sind:

  • Pelletöfen, Pelletkessel, Scheitholzkessel, Hackschnitzelkessel
  • Gas- und Öl-Brennwertkessel
  • Wärmepumpensysteme (Luft / Sonde)
  • Mini- und Mikro-KWK- Anlagen
  • Fernwärme
  • Solarthermische Anlagen in Kombination mit Holzkessel sowie Gas- und Öl-Brennwertkessel

Vorgehensweise. Nach VDI 2067 werden die jährlichen kapital-, betriebs- und verbrauchsgebundenen Kosten für die einzelnen Heiztechnologien ermittelt. Die jährlichen Gesamtkosten ergeben sich aus der Summe dieser drei Kostenkomponenten abzüglich möglicher staatlicher Fördermittel und Gutschriften. Zur Ermittlung der CO2-Äquivalentemissionen, die mit den Heiztechnologien verbunden sind, wurde auf die GEMIS-Datenbank (Gemis-Version 4.95) zurückgegriffen.

In der Dokumentation finden sich weiterführende Informationen zu Vorgehensweise und Datengrundlage zum Heizkostenvergleich. Die Konzeption und Datensammlung erfolgte im Rahmen des Teilvorhabens „Wärmekostenrechner“ im Verbundvorhaben „Maßnahmenpaket BioenergieWärme 2015-2018“ der Agentur für Erneuerbare Energien (gefördert durch das BMEL / FNR aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages).

FNR_Logo

 

Ansprechpartner:

Dr. Marlies Härdtlein / Dr. Ludger Eltrop
Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), Universität Stuttgart
E-Mail: mh@ier.uni-stuttgart.de / le@ier.uni-stuttgart.de